DZero Yardstickregatta

DZero bei Yardstickregatta

 

Bericht von der Yardstickregatta

Bericht von der Yardstickregatta und vom Testsegeln am Happurger Staussee in Franken

Wie auf unserer Seite angekündigt, fand am 1.  Juli 2017 im Rahmen des 50jährigen Jubiläums des Segelclubs Hersbruck die vereinsinterne Yardstickregatta des Vereins statt.

Bericht GER 126

Am Mittwoch zog ich die zwei D-Zeros auf dem  Trailer nach Franken. Nachdem ich mich durch die Staus auf der A7 und A6 gewühlt hatte, ereichte ich nach sechs Stunden Fahrt (vom Bodensee aus) den Happurger Stausee. Übrigens, selbst mit 100er Zulassung sollte man auf Strassen, die weder Autobahn noch KFZ-Strasse sind, nicht schneller als 80 Kmh fahren (wie mich der freundliche Polizist, nachdem er mich angehalten hatte, belehrte).

Der Empfang beim Hersbrucker Segelverein war dann so herzlich und offen, wie man es nur bei kleineren Segelvereinen findet. Man kennt sich und man grüßt (!) sich und hat für jeden einen kleinen Scherz im Gepäck. Kaum ein Lycra mit Audiringen, keine Europameister, keine Kader – kurzum ganz normale Menschen mit einem normalen Kommunikationsverhalten!

DZero: Test auf dem Stausee

Am Donnerstag konnte ich dann bei 3-4 Bft den schluchseeähnlichen Happurger Stausee testen. Schnelle Reaktionen sind hier gefragt, heftige Böen aus dem Nichts, schralende Winde um 100 Grad und „Leewatschn“, die sich gewaschen haben. Die Geister der Kelten saßen auf der Houbirg und lachten sich Eins!

Baum am Happurger Stausee

Die Kelten auf der Houbirg

Am Samstag testeten einige Segler das (die) D-Zero oder wie der Franke scho amol sacht “Didisiroh”. Helle Begeisterung, die sich aber meist in Lippenbekenntnissen verlor …

 

Segeln in Franken

D-Zero: Testsegeln am Happurger Stausee

Segeln in Franken

Zwei DZeros am Happurger Stausee

D-Zero: Teilnahme an der Regatta

Am Sonntag dann die vereinsinterne Yardstickregatta mit circa 30 Booten. Meine Gegner: Ein versierter Finnsegler (H- Boot, international) und der Sohn vom Vorstand des Vereins, ein talentierter Lasersegler, der das zweite D-Zero bewegte.

Kurzum: in der ersten Wettfahrt den Start verschlafen und dann als ca. 8ter am Ziel vorbeigesegelt (DNF) – peinlich !

In der zweiten Wettfahrt der Yardstickregatta war ich dann deutlich absolut Erster (berechnet Zweiter), trotz eines Stunts, bei dem ich überplatt wegen einer Bö das D-Zero fast auf das Finn legte. Wie sich das Alles in der Yardstickberechnung darstellte, war wegen der fehlenden Ergebnisliste nicht zu festzustellen. Nachzulesen ist das in der Hersbrucker Zeitung. Wobei bei uns “Lauf” “Wettfahrt” heißt und der “taktische Fehler” im Vorbeisegeln am Ziel bestand, was zu einem DNF führte !

D-Zero: Yardstick 109

FAZIT: Die Yardstickzahl von 109 für “Didisiroh” scheint sich in der Praxis zu bewähren. Es müssen aber noch weitere Yardstickregatten absolviert werden.

Dabei wurde ein Traum geboren: Einmal in England in einem Feld mit 50 D-Zeros segeln. Das ist das proposal (oder die”challenge”) für 2018 !

 

Zum Schluss noch ein herzliches Dankeschön an Ferdinand Rosenbauer, den Chef des Vereins und an alle Mitglieder!

E. Friedrich GER 126.